Nach der Schule wusste ich zunächst nicht, welchen Beruf ich ergreifen möchte. Durch meine Familie bin ich auf die Stadtwerke Görlitz aufmerksam geworden. Auf der Website habe ich mich über die Ausbildungsberufe informiert und mich schließlich für die Ausbildung zum Industriekaufmann entschieden. Schon ein Praktikum im Büro hatte mir gezeigt, dass mir diese Arbeitsweise liegt. Ich mag es, Dinge zu planen, zu organisieren und Ordnung in Abläufe zu bringen – deshalb passt dieser Beruf einfach zu mir. Der Einstieg fiel leicht. Während der Einführungswoche lernten wir die verschiedenen Bereiche der Stadtwerke kennen und konnten uns als Azubis schnell untereinander vernetzen. Im Kundenservice bekam ich erste Einblicke in den Umgang mit Kunden und in die Abläufe des Unternehmens. Während der Ausbildung durchlief ich viele Abteilungen – vom Vertrieb über die Buchhaltung bis zum Projektmanagement und zur Personalabteilung. So versteht man, wie alles zusammenhängt. Eine besondere Herausforderung war ein Azubiprojekt rund um einen Trinkwasser-Hausanschluss. Ich sollte den gesamten Prozess von der Beantragung bis zum Abschluss nachvollziehen, dokumentieren und den Abteilungsleitern präsentieren. Darauf bin ich heute besonders stolz. Besonders spannend finde ich, dass sich die Arbeit ständig weiterentwickelt – durch neue gesetzliche Vorgaben, digitale Prozesse oder den Einsatz von KI. Gleichzeitig weiß ich, dass unsere Arbeit für die Menschen in Görlitz wichtig ist. Nach meiner erfolgreich bestandenen Ausbildung konnte ich in meiner Wunschabteilung, der Personalabteilung, bleiben. Genau das zeigt mir, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe.
Alle Ausbildungsmöglichkeiten auf einem Blick:
Anlagenmechaniker/-in (Ausbildung) Chemielaborant/-in (Ausbildung) Elektroniker/-in für Betriebstechnik (Ausbildung) Fachinformatiker/-in - Systemintegration (Ausbildung) Industriekaufmann/-frau (Ausbildung) Umwelttechnologe/-technologin Abwasserbewirtschaftung (Ausbildung) Umwelttechnologe/-technologin Wasserversorgung (Ausbildung) Betriebliches Ressourcenmanagement (dual) (Studium) DHSN-Studium: Fachrichtungswunsch benennen (Studium) Elektrische Energiesysteme Dual (KIA) (Studium) Wirtschaftsinformatik (DHSN) (Studium)
Mein Weg zur Chemielaborantin war nicht geplant. Nach meinem Oberschulabschluss wollte ich eigentlich tiermedizinische Fachangestellte werden, doch viele Praxen bildeten nicht aus. Deshalb entschied ich mich für das dreijährige Abitur am BSZ Görlitz. Beim INSIDERTREFF in Löbau entdeckte ich am Stand der Stadtwerke Görlitz den Beruf der Chemielaborantin. Naturwissenschaften und Experimente haben mich schon in der Schule begeistert. Nach einem Rundgang durch das Labor war für mich klar: Das ist mein Beruf. Die ersten Wochen der Ausbildung waren herausfordernd. In der überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Dresden musste ich viele neue Eindrücke verarbeiten. Zum Glück habe ich dort schnell Anschluss gefunden. Auch im Betrieb wurde mir alles Schritt für Schritt erklärt. So konnte ich immer selbstständiger arbeiten. Heute analysiere ich Wasserproben, arbeite mit modernen Messgeräten und unterstütze auch das Abwasserlabor. Besonders spannend finde ich die Mikrobiologie und die Vielfalt der täglich zu bewältigenden Aufgaben. Langweilig wird es nie. Erst durch die Ausbildung ist mir bewusst geworden, wie wichtig unsere Arbeit für Görlitz ist. Sauberes Trinkwasser ist selbstverständlich – bis man weiß, wie viel dahintersteckt. Genau das macht meinen Beruf für mich so besonders. Ich arbeite in einem jungen, hilfsbereiten Team, in dem man jederzeit Unterstützung bekommt. Wer Naturwissenschaften mag und abwechslungsreiche Aufgaben sucht, dem kann ich diesen Beruf nur empfehlen.
Schon während meiner Abiturzeit war klar, dass ich eher einen praktischen Beruf erlernen möchte. Bereits als Schüler war ich technisch interessiert. In den Ferien habe ich mal im Büro und mal in der Werkstatt gearbeitet. Dabei haben mir praktische Tätigkeiten immer mehr Spaß gemacht. Auf Empfehlung meines Vaters absolvierte ich ein Praktikum bei den Stadtwerken Görlitz. Ich wurde im Wasserwerk Weinhübel eingesetzt. Danach war für mich klar: Ich möchte Anlagenmechaniker werden. Der Einstieg in die Ausbildung fiel mir leicht. Während der Einführungstage lernten wir das Unternehmen und die anderen Azubis kennen. Anfangs war ich vor allem mit auf Baustellen, habe zugeschaut und unterstützt. Mit der Zeit durfte ich immer mehr Aufgaben selbst übernehmen. Wer engagiert ist und mit anpackt, bekommt schnell Verantwortung übertragen. Unsere Arbeit ist sehr vielseitig. Wir sichern die Trinkwasserversorgung, führen Instandhaltungen durch und sorgen auch bei Bauvorhaben dafür, dass die Versorgung zuverlässig weiterläuft. Besonders herausfordernd sind Havarien. Dann muss alles schnell gehen. Es ist oft schlammig und dreckig. Auch bei Regen und Frost müssen wir den Schaden beheben. Solche Einsätze sind körperlich anstrengend, aber gerade dann zeigt sich, wie wichtig ein gutes Team ist. Nur gemeinsam bekommen wir das hin. An meinem Beruf gefällt mir, dass ich jeden Tag sehe, was ich geschafft habe. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie viel Arbeit dahintersteckt, dass jederzeit Wasser aus dem Hahn kommt. Genau das macht diese Ausbildung für mich so besonders. Sie verbindet abwechslungsreiche, praktische Arbeit mit echter Verantwortung für die Menschen in unserer Region.
Schon als Schüler wollte ich herausfinden, welcher Beruf zu mir passt. Weil während der Corona-Zeit die Schulpraktika ausfielen, habe ich mich selbst um Ferienarbeit und Praktika gekümmert – bei Elektrikern, in einem Glaswerk und im Bereich Heizung und Sanitär. Am Ende hat mich die Elektrik überzeugt. Ich mag es, etwas zu bauen, Ordnung in Kabel und Schaltschränke zu bringen und am Ende zu sehen: Es funktioniert. Beim Insidertreff in Löbau bin ich auf die Stadtwerke Görlitz aufmerksam geworden. Mich hat beeindruckt, wie viele Bereiche hier zusammenkommen – von Strom und Datennetzen bis Fernwärme und Abwasser. Nach meiner Bewerbung bekam ich schnell die Zusage. Von Anfang an wurde ich im Team herzlich aufgenommen. Ich durfte in vielen Bereichen mitarbeiten, zum Beispiel an Schaltschränken, bei Prüfungen von Anlagen, an Steuerungen für Pumpwerke oder beim Spleißen von Glasfaseranschlüssen. Natürlich arbeitet man dabei nie allein – gerade in sicherheitsrelevanten Bereichen ist immer jemand an der Seite. Eine besondere Herausforderung war für mich die praktische Zwischenprüfung. Nach dem Abitur hatte ich wenig praktische Erfahrung. Sie erfolgreich zu meistern, hat mir gezeigt, wie viel ich bereits gelernt hatte. An meinem Beruf begeistert mich, dass ich überall gebraucht werde und hinter die Kulissen der Versorgung schauen kann. Wenn nach einer Störung wieder alles läuft, weiß ich, für wen ich arbeite. Genau das macht mich stolz. Diese Ausbildung passt besonders zu Menschen, die gern praktisch arbeiten, technische Herausforderungen lösen und am Ende sehen möchten, was sie mit ihrer Arbeit bewirkt haben.