Wir bewegen was

Der ASB Görlitz/Zittau bietet motivierten Auszubildenden optimale Karrierechancen. Die Palette an Ausbildungsberufen ist groß. Hinzu kommen noch Freiwilligendienste und andere spannende Alternativen. Wir stellen euch zwei junge Menschen vor, die bei uns in ganz unterschiedlichen Berufen durchstarten.

Azubi-Berichte

Johann Berger, 2. Ausbildungsjahr zum Altenpfleger

Eigentlich wollte ich ja Elektriker werden. Doch schnell habe ich gemerkt, dass die Ausbildung nichts für mich ist. Bei einem FSJ im Altenheim konnte ich herausfinden, was mir wirklich Spaß macht: Die Arbeit mit älteren Menschen. Also bewarb ich mich beim ASB in Görlitz und begann erneut eine Ausbildung. Meine Erfahrungen aus dem FSJ halfen mir, mich schnell einzuarbeiten. Ich durfte schon frühzeitig bei der Betreuung der Bewohner helfen, so z.B. beim Waschen, Essen reichen und Spazierengehen. Ich konnte mir auch die Zeit für persönliche Gespräche und intensive Beschäftigungen mit einzelnen Bewohnern nehmen. Ich habe großen Respekt vor unseren Bewohnern und staune oft, wenn ich ihre Biografien lese. Viele von ihnen haben so vieles geleistet, waren selbständig und aktiv. Jetzt sitzen sie im Rollstuhl und sind auf Hilfe angewiesen. Mein Anspruch ist, ihren Tagen etwas Sinn zu geben. Die Herausforderung für mich ist die Kombination von Schule und Praxis. Alle praktischen Tätigkeiten werden durch die Lehrer hier vor Ort begutachtet. Bisher habe ich das aber gut gemeistert. Viele haben ja Respekt vor der körperlichen Nähe in diesem Beruf. Mir ist das nie schwergefallen. Das Thema Pflege war in meinem Umfeld bisher eher mit negativen Klischees besetzt. Inzwischen spüre ich Respekt und Anerkennung, für meine Arbeit. Ich durchlaufe im zweiten Lehrjahr den Bereich der ambulanten Pflege und im dritten Jahr gehe ich noch ins Krankenhaus. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung möchte ich gern weiter beim ASB in Görlitz arbeiten. Der Einsatz könnte dann hier im Heim oder in der ambulanten Pflege erfolgen.

Jan Pohlack, Auszubildender zum Notfallsanitäter im 3. Ausbildungsjahr.

Mit elf Jahren bin ich zur Jugendfeuerwehr gegangen. Bereits zu dieser Zeit entstand der Wunsch, im Rettungsdienst zu arbeiten. Seit 2014 gibt es anstelle des Rettungssanitäters die Ausbildung zum Notfallsanitäter.  Diesen Beruf wollte ich eigentlich erlernen. Da diese Ausbildung erst ab dem 18. Lebensjahr möglich ist, habe ich nach der Schule jedoch erst einmal eine Mechatronikerlehre begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Inzwischen war ich Wehrleiter in meinem Ort und der Wunsch, anderen Menschen zu helfen, ist stärker geworden. Also wagte ich einen neuen Anlauf. Beim ASB Görlitz hat es mit einem Ausbildungsplatz geklappt. Die größte Herausforderung für mich war das Eindringen in die Privatsphäre der Menschen. Es kostete anfangs etwas Überwindung, gemeinsam mit dem Rettungsteam in die Wohnungen der Hilfebedürftigen hineinzuplatzen. Doch unsere schnelle Hilfe stand im Vordergrund, so dass ich mich schnell daran gewöhnen konnte. Ich habe bei den Einsätzen viele Schicksale gesehen. Mir gelingt es inzwischen recht gut, diese Erlebnisse von meinem Privatleben zu trennen. Meine Familie, Freunde und ein stabiles soziales Um-feld helfen mir dabei. Je mehr ich in der Schule gelernt habe, umso mehr Vertrauen brachten mir meine Kollegen entgegen. Inzwischen darf ich auch schon Verantwortung übernehmen und das Team beim Einsatz führen. Optimal helfen können wir nur, wenn wir im Team gut zusammenarbeiten und fachlich versiert sind. Deshalb sind 40 Stunden Fortbildung pro Jahr auch nach der Ausbildung Pflicht. Kein Tag ist planbar. Innerhalb von Sekunden müssen wir hundertprozentig funktionieren. Es ist ein schönes Gefühl, wenn es Menschen durch unsere Hilfe wieder besser geht. 

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