Dein nächster Schritt: Ein Freiwilligendienst

Die Schule geht zu Ende und du möchtest dich gern beruflich orientieren oder eine Übergangszeit sinnvoll nutzen? Vielleicht ist es dir dabei auch wichtig, mit Menschen zusammenzuarbeiten und dich sozial zu engagieren? Dann wäre ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Diakonie St. Martin für dich bestens geeignet.

Das FSJ ist bei uns grundsätzlich auf eine 40 Stunden Woche und eine Laufzeit von 12 Monaten ausgerichtet. Eine Verlängerung um weitere sechs Monate ist möglich. Du erhältst ein monatliches Taschengeld in Höhe von 330 Euro und dir stehen 26 Tage Urlaub zu. Die Einsatzmöglichkeiten bei uns sind sehr vielfältig. Insgesamt stehen im Landkreis Görlitz 130 Einsatzstellen zur Verfügung. So kannst du zum Beispiel in der Alten- und Behindertenhilfe, in Kindertagesstätten, in der Kinder- und Jugendbetreuung, in Bildungseinrichtungen, Mehrgenerationenhäusern oder Werkstätten für behinderte Menschen tätig werden. Fachliche Hintergründe zu deiner Tätigkeit vermitteln wir dir an insgesamt 25 Seminartagen, die in Blöcken über das gesamte Jahr verteilt sind.

Ein FSJ eignet sich hervorragend zum Ausprobieren. Du lernst deine Stärken besser kennen und du kannst herausfinden, ob dir ein sozialer Beruf Spaß macht oder auch nicht. Das FSJ wird auch auf den NC angerechnet, sodass du danach bessere Chancen bei der Zusage für deinen Wunschstudienplatz haben kannst

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Azubi-Berichte

Tabea Petzelt, Freiwillige in der Werkstatt für behinderte Menschen in Niesky

„Ich möchte gern Soziale Arbeit studieren. Außer einem zweiwöchigen Praktikum habe ich während meiner Schulzeit aber keine praktischen Erfahrungen sammeln können. Deshalb entschloss ich mich, nach dem Ab-itur erst einmal ein FSJ zu absolvieren. Als Rothenburgerin kenne ich die Diakonie St. Martin und deren Arbeit mit behinderten Menschen seit der Kindheit. So war für mich klar, dass ich das FSJ hier auch durchführen möchte. Eingesetzt bin ich in der Werkstatt für behinderte Menschen in Niesky. Zu meinen Aufgaben gehört die Betreuung und Begleitung der Beschäftigten. Ich erkläre ihnen ihre Aufgaben und unterstütze bei der Ausführung. Wir finden heraus, wo die Stärken und Schwächen der Beschäftigten liegen und in welchem Bereich sie dann optimal eingesetzt werden können. Die Arbeit mit den Menschen finde ich sehr spannend. Ich kann dazu beitragen, ihr Leben ein Stück zu verbessern und sich weiter zu entwickeln. Wenn ich dann ganz allein für die Betreuung einer Gruppe verantwortlich bin, ist das schon eine besondere Herausforderung. Ich freue mich dann, wenn alles gut funktioniert und die Beschäftigten auch zufrie-den sind. Nach dem FSJ geht es zum Studium. Die Einsatzgebiete danach sind sehr vielseitig. Da möchte ich mich jetzt noch nicht festlegen. Auf jeden Fall möchte ich dann wieder zurück in die Heimat.“

Alexander Nerlich, Freiwilliger im Wohnpflegeheim im Orthopädischen Zentrum in Rothenburg/O.L.

„Mein Traum ist eigentlich, Uhrmacher zu werden. Meine Bewerbungen hatten aber leider keinen Erfolg und so wusste ich nicht, was ich nach dem Realschulabschluss machen soll. Auf einem Flyer der Diakonie St. Martin habe ich vom FSJ erfahren. Das war meine Rettung in letzter Sekunde. Obwohl ich bisher keine Erfahrung im Bereich der sozialen Arbeit hatte, wollte ich diesen Schritt wagen. Ich wurde im Wohnpflegeheim eingesetzt. Dort kümmere ich mich um die Zimmerreinigung, die Wäsche und das Frühstück für die Bewohner. Nachmittags ist dann Zeit für Spaziergänge und Gespräche mit den Bewohnern. Schon nach drei Monaten haben die Kollegen gesagt, dass ich unbedingt bleiben soll. Inzwischen kann ich das Frühstück für 20 Bewohner selbständig und pünktlich zubereiten. Anfangs war das eine große Herausforderung. Jetzt läuft das problemlos. Ich hätte nie gedacht, dass mir das so viel Spaß macht und dass ich auch ‚sozial kann‘. Das FSJ hat mir geholfen, neue Seiten an mir zu entdecken und meinen Blick auf meine berufliche Zukunft zu erweitern. Es war die richtige Entscheidung diesen (Um-)Weg zu gehen. Ich kann mir nun auch gut vorstellen, eine Ausbildung zum Hauswirtschafter zu beginnen. Mit einer Bewerbung zum Uhrmacher probiere ich es trotzdem noch einmal.“

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