In einem Praktikum während meiner Ausbildung in einer Einrichtung für Menschen mit Handicap wandelte sich meine Berufsvorstellung um 180 Grad. Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar, ich werde kein Erzieher im Kinderbereich sondern Heilerziehungspflegerin. Diese Entscheidung habe ich nie bereut. Ich liebe meine Arbeit und zwar jeden Aspekt davon! Kein Tag ist wie der andere, diese Abwechslung mag ich besonders. Und ich kann hier sein wie ich wirklich bin: immer ein bisschen verrückt.
Alle Ausbildungsmöglichkeiten auf einem Blick:
Bundesfreiwilligendienst (Alternativ) Freiwilliges Soziales Jahr (Alternativ) Erzieher/-in (Ausbildung) Heilerziehungspfleger/-in (Ausbildung) Kaufmann/-frau - Gesundheitswesen (Ausbildung) Medizinische/r Fachangestellte/r (Ausbildung) Pflegefachmann/-frau (Ausbildung)Lust auf ein Praktikum?
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Kristin Radisch (23)
Heilerziehungspflegerin in einer intensivpädagogischen Wohngruppe für Menschen mit Handicap
Jasmin Kambor (29)
Heilpädagogin in einer Wohnstätte für Menschen mit Handicap
Ich liebe meinen Beruf! Viele unserer Klienten sind herzlich, offen für Neues und voller Lebenslust. Wir Mitarbeitenden unterstützen sie in all ihren Lebenslagen, bieten Hilfe an und ermutigen sie, so viel wie möglich alleine zu schaffen. Ganz nach dem Motto: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“, bin ich für meine Klienten ein Helfer, aber auch ein Freund und eine Vertrauensperson. Ich gebe Sicherheit und biete einen Rückzugsort, wenn sie nicht mehr weiterwissen. Dies alles beruht auf Gegenseitigkeit. Wenn ich mal einen schlechten Tag habe, sehen mir das die Bewohner oft gleich an und versuchen, mich aufzumuntern. Dieses stetige Geben und Nehmen ist das Schöne an meiner Arbeit.