AZUBI-INTERVIEW MIT SASKIA K., NIEDERLASSUNG NIESKY. „Nach meinem Praktikum war mir klar: Genau das will ich machen.“ Saskia K. ist 20 Jahre jung und im ersten Ausbildungsjahr im Steuerbereich. Warum sie sich für diesen Weg entschieden hat, was sie im Alltag wirklich macht und warum der Beruf oft spannender ist als gedacht, erzählt sie hier.
VOM PRAKTIKUM DIREKT IN DIE AUSBILDUNG. Der erste Kontakt zum Steuerbereich entstand bei Saskia über ein Pflichtpraktikum im Wirtschaftsabitur. Dort bekam sie Einblicke in die Finanzbuchhaltung und durfte nicht nur zuschauen, sondern direkt mitarbeiten. Belege kontieren, Buchungen erfassen, Abläufe verstehen. Genau diese praktische Arbeit hat sie begeistert. Weitere Praktika und eine Ferienarbeit bestätigten den Eindruck. Besonders das Feedback aus der Niederlassung hat sie motiviert. Neben dem Interesse am Fachlichen spielte auch die berufliche Perspektive eine Rolle: Der Steuerbereich gilt als stabil, vielseitig und zukunftssicher.
ANSPRUCHSVOLL, ABWECHSLUNGSREICH UND GENAU RICHTIG. Vor Ausbildungsbeginn erwartete Saskia eine abwechslungsreiche und fordernde Zeit und genau so erlebt sie ihre Ausbildung heute auch. Große Überraschungen gab es für sie nicht, da sie durch die Praktika bereits ein realistisches Bild vom Beruf hatte. Was viele unterschätzen ist, wie vielseitig und kommunikativ die Tätigkeit tatsächlich ist. „Man denkt zuerst nur an Zahlen, aber der Mandantenkontakt gehört genauso dazu.“
DER ERSTE ECHTE ERFOLGSMOMENT. Besonders gern arbeitet Saskia an der monatlichen Finanzbuchhaltung. Ein Meilenstein war der Moment, als sie erstmals eine komplette Buchhaltung eigenständig abschließen konnte. „Da habe ich gemerkt, dass ich die Hintergründe wirklich verstanden habe.“ Seitdem wächst nicht nur ihr Fachwissen, sondern auch ihr Selbstvertrauen im Umgang mit Programmen, Kontenstrukturen und gesetzlichen Grundlagen.
LERNEN IM ECHTEN MANDANTENFALL. Was die Praxis spannender macht als Schulaufgaben? Für Saskia ist die Antwort klar: „In der Schule ist vieles theoretisch. In der Praxis steckt ein echtes Unternehmen dahinter, das macht es greifbarer.“ Sie lernt täglich dazu: den sicheren Umgang mit Gesetzen, einen besseren Kontenüberblick, das Arbeiten mit Buchhaltungssystemen und die Kommunikation mit Mandanten. Telefonkontakt gehört inzwischen ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag.
PERSÖNLICH WACHSEN, FACHLICH STÄRKER WERDEN. Durch die Ausbildung entwickelt Saskia vor allem analytisches Denken und die Fähigkeit, sich über längere Zeit konzentriert mit komplexen Themen zu beschäftigen. Gleichzeitig wächst ihre Sicherheit im Umgang mit Menschen, besonders durch Telefonate und neue Kontakte. Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer spielen im Steuerbereich eine große Rolle. Den passenden Ausgleich findet Saskia nach Feierabend auf dem Fußballplatz, sie spielt selbst aktiv und trainiert zusätzlich eine F-Jugendmannschaft. „Der Sport hilft mir, den Kopf freizubekommen.“ Ihr Ziel für die weitere Ausbildungszeit: ein erfolgreicher Abdeschluss und der kontinuierliche Ausbau ihrer fachlichen Kompetenzen. Welchen Schwerpunkt sie später setzen möchte, hält sie sich noch offen.
IHR TIPP AN ZUKÜNFTIGE AZUBIS. Wer überlegt, in den Steuerbereich einzusteigen, dem empfiehlt Saskia ganz klar ein Praktikum: „Einfach ausprobieren, dann merkt man schnell, ob es passt. Die Arbeit ist vielseitiger, als man denkt.“
» Ihre Ausbildung beschreibt sie mit drei Worten: spannend, abwechslungsreich, fordernd «