Gar nicht so trocken wie man denkt

Peggy Schumann arbeitet im Personalamt und ist verantwortlich für die Ausbildung im Landratsamt Görlitz. Sie kennt die Vorurteile, dass die Arbeit in der Verwaltung angeblich langweilig und trocken sei. „Das Gegenteil ist richtig. Schon in der Ausbildung stellen die Azubis fest, dass Verwaltung mehr zu bieten hat als reine Verwaltungsarbeit und die Ausbildung aufgrund der vielfältigen Aufgaben in den einzelnen Ämtern sehr abwechslungsreich ist.“Im Landratsamt Görlitz arbeiten über 1.600 Mitarbeiter an den Standorten Görlitz, Zittau, Löbau, Niesky sowie Weißwasser/O.L. und kümmern sich um die vielfältigen Belange von rund 253.000 Bürgern im Landkreis Görlitz. Das Landratsamt Görlitz ist Landratsamt Görlitzdarüber hinaus einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Zum Stichtag 1. September 2019 befanden sich 50 zukünftige Kollegen in Ausbildung und Studium im Haus. Neben einem dualen Studium „Bachelor of Laws“ und der Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten werden im Landratsamt auch Fachinformatiker, Straßenwärter sowie Vermessungstechniker ausgebildet. Die Besetzung eines Ausbildungsplatzes erfolgt dabei immer nur dann, wenn auch zum Ende der Ausbildung tatsächlich Bedarf an den entsprechenden Fachkräften besteht. Das heißt, wenn du deine Prüfungen bestehst, steht einer festen Übernahme nichts im Weg. Zwei unserer vier Ausbildungsberufe stellen sich vor ...

IN DIE VERWALTUNG REINSCHNUPPERN – PRAKTIKUM

Ob Verwaltung tatsächlich etwas für dich ist, kannst du am besten im Rahmen eines Praktikums herausfinden:
• Praktika (Pflichtpraktikum, aber auch ein Ferienpraktikum) sind ab einer Dauer von zwei Wochen möglich
• Schicke deine Bewerbung mindestens 8 Wochen vor deinem Praktikumsbeginn per E-Mail an praktikum@kreis-gr.de.
• Deine Bewerbung sollte enthalten: deinen Lebenslauf, dein letztes Schulzeugnis sowie ein kurzes Anschreiben mit Angabe des Zeitraumes und evtl. schon ein „Wunschamt“.
• Eine Übersicht über alle Ämter und viele Informationen zu den Aufgaben findest du auf www.kreis-goerlitz.de.

 

Für künftige Azubis gut zu wissen:

• 30 Tage Urlaub pro Kalenderjahr
• flexible Arbeitszeiten in Gleitzeit
• attraktive Ausbildungsvergütung (1.000-1.200 Euro monatlich)
• Übernahmeangebot nach Ausbildung/Studium
• Abschlussprämie bei bestandener Prüfung (400 Euro)
• jährlicher Lernmittelzuschuss (50 Euro)
• Jahressonderzahlung
• zahlreiche Angebote im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Azubi-Berichte

Sandra Hasse, Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten im 2. Lehrjahr

DIE BÜROAKROBATEN – AUSBILDUNG ZU VERWALTUNGSFACHANGESTELLTEN

Verwaltungsfachangestellte bearbeiten Verwaltungsvorgänge, erstellen Bescheide, führen Akten und beraten Bürger auf Grundlage von Bundes-, Landes- sowie kommunalen Rechtsvorschriften. In den verschiedensten Ämtern der Verwaltung erlangen Auszubildende ihre Praxiserfahrungen und erhalten erste Einblicke in die Aufgaben der Landkreisverwaltung. Die Auszubildenden unterstützen während der Praxis bereits in vielen Bereichen die unterschiedlichen Fachämter und sind somit zum Abschluss der Ausbildung passgenau auf die zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Die theoretischen Kenntnisse werden in der Berufsschule in Zittau vermittelt. Voraussetzungen für die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten sind mindestens ein guter Realschulabschluss oder das (Fach-)Abitur, gute kommunikative Fähigkeiten und Interesse für den Landkreis und den öffentlichen Dienst. Natürlich bietet das Landratsamt Görlitz auch Berufswechslern die Möglichkeit, eine (dann ggf. zweite) Ausbildung zu beginnen.

Andrea Hartmann-Müller, Sachgebietsleiterin im Amt für Vermessung und Flurneuordnung

Der Beruf des Vermessungstechnikers ist alles, aber nicht langweilig. In der Ausbildung zum Vermessungstechniker lernst du, wie man präzise und mit modernster Messtechnik ausgestattet Lage- und Höhenvermessungen im Gelände und an Bauwerken durchführt. Aus diesen Geodaten werden mit Hilfe modernster Computerprogramme Karten und Pläne erstellt.Wir haben uns mit Frau Hartmann-Müller, Sachgebietsleiterin im Amt für Vermessungswesen und Flurneuordnung, getroffen. Sie ist für die Betreuung der Azubis zuständig und plaudert für euch aus dem Vermessungsnähkästchen.
Frau Hartmann-Müller, was macht für Sie die Faszination für den Beruf des Vermessungstechnikers aus? Der Beruf des Vermessungstechnikers ist ein unheimlich abwechslungsreicher Beruf. Kein Tag gleicht dem anderen. Als Vermessungstechniker gibt es alles, aber keinen langweiligen Arbeitsalltag. Neben der Arbeit im Büro geht es zum Vermessen natürlich auch nach draußen. Dann ist man mit einem Messtrupp im Gelände unterwegs und vermisst mit modernster Technik (z. B. GPS oder Lasern) Gebäude, Grundstücke oder Gewässer. Aktuell vermessen wir zum Beispiel die Burg Oybin und müssen dafür auch in alten Aufzeichnungen nach Informationen suchen. Das ist sehr spannend. Nach der Outdoorarbeit werden die Daten dann im Büro am Computer ausgewertet, überprüft und aufbereitet.
Für wen ist dieser Beruf besonders geeignet?
Dieser Beruf ist für alle was, die ein Faible für Mathe und Geografie haben und für die Sinus und Kosinus keine „böhmischen Dörfer“ sind. Wichtig sind räumliches Denken, Vorstellungsvermögen und Kopfrechenfähigkeiten, die auch schon mal bei Wind und Wetter abrufbar sein müssen.
Wie läuft die Ausbildung im Landratsamt ab? Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet immer im Wechsel zwischen Berufsschule in Dresden und Praxis im Amt für Vermessungswesen und Flurneuordnung (Sitz in Löbau) statt. Darüber hinaus gibt es während der Ausbildung noch diverse Praktika bei unseren Kooperationspartnern. Der Einsatz erfolgt dann zum Beispiel in der Stadtverwaltung oder in einem Vermessungsbüro in der Region. Während der Ausbildung nehmen wir uns viel Zeit für unsere Azubis und versuchen auch Probleme, die während der Ausbildung auftauchen, gemeinsam zu lösen.
Kann man sich in dem Beruf auch weiterqualifizieren und „aufsteigen“? Nach Abschluss der Ausbildung hat man zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten. Mit einem (Fach-) Abitur kann man auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel in den Bereichen Vermessungstechnik oder Geoinformation. Beides kann man in Dresden studieren und dann im Landratsamt im gehobenen Dienst tätig werden.

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