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AZUBI BEIM NOTAR? NA KLAR!

Von wegen, der Notar liest nur vor! Ob Hauskauf, Ehevertrag, Testament oder der Urhebernachweis für den neuesten Sommerhit – in einem Notariat wird es nie langweilig. Notare beraten in vielen Rechtsfragen, bereiten Verträge vor, beurkunden und sorgen für die Umsetzung der rechtlichen Ziele ihrer Mandanten. Bei der Arbeit werden Sie von hochqualifizierten Mitarbeitern unterstützt – den Notarfachangestellten. Ein Berufsbild von dem man selten hört. Beatrice Stein, Auszubildende im zweiten Lehrjahr stellt es vor.

Das Berufsbild des Notarfachangestellten ist recht unbekannt. Wie sind Sie auf diesen seltenen Berufswunsch gekommen? Ich habe zunächst ein Jahr studiert. Aber so richtig glücklich war ich mit dem Studium nicht. Durch eine Berufsberatung kam ich zu der Erkenntnis, dass meine Fähigkeiten und Interessen zu einem „Bürojob mit anspruchsvollen Tätigkeiten" passen. Nachdem ich mich bei mehreren Notaren beworben hatte, wurde ich zum Probearbeiten bei meinem heutigen Ausbildungsnotar eingeladen. Da mir die Arbeit Spaß gemacht hat und ich mich im Büro gut angenommen fühlte, stand der Ausbildung nichts mehr im Weg.

Welche Aufgaben haben Notarfachangestellte? Notarfachangestellte unterstützen den Notar. Man bereitet notarielle Urkunden vor, nimmt Kontakt zu Mandanten auf und spricht mit Gerichten, Behörden und Banken. Viele Menschen denken, nach der Beurkundung ist die Arbeit des Notars getan. Aber häufig beginnt ein wichtiger Teil der Arbeit erst dann. Bei Grundstückskäufen müssen zum Beispiel oft noch Genehmigungen und Löschungsunterlagen besorgt werden, bevor der Notar grünes Licht für die Kaufpreiszahlung gibt. Notare beraten und beurkunden zudem viel im Bereich Erbrecht, Familienrecht, Gesellschafts- und Vereinsrecht.

Welche Eigenschaften sollte man als Notarfachangestellter mitbringen? Man sollte teamfähig sein, aber auch selbstständig arbeiten können. Viele Aufgaben erledigt man eigenständig, obwohl der Notar natürlich auf alles ein Auge hat. Spaß am Umgang mit Menschen und Kommunikation sind genauso wichtig wie ein „offenes Ohr" für die Sorgen der Mandanten. Organisationstalent hilft, sich auf die schnell ändernden Situationen einzustellen. Die nötigen Rechtskenntnisse lernt man in der Ausbildung und der Berufsschule. Gute Rechtschreibkenntnisse werden natürlich auch benötigt.

Was macht Ihnen während der Ausbildung am meisten Spaß? Mir bereitet die Abwechslung große Freude, denn kein Tag ist gleich. Einmal läuft alles nach Plan und ein anderes Mal nicht. Oft muss man kreativ sein und auf Änderungen kurzfristig und angemessen reagieren. Ich freue mich auch sehr, wenn sich die Mandanten gut beraten und aufgehoben fühlen, denn damit bestätigen sie uns in unserer Arbeit.

Wie bewirbt man sich und wie läuft die Ausbildung ab? Für die Ausbildung bewirbt man sich direkt bei einer Notarin oder einem Notar seiner Wahl. Ein Praktikum hilft in jedem Fall zu entscheiden, ob der Beruf etwas für einen ist. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Ich gehe in Dresden in die Berufsschule. Wir Auszubildenden haben Blockunterricht, das heißt, dass sich nach jeweils sechs Wochen Arbeit zwei Wochen Berufsschule anschließen. Somit gelingt es mir, die Theorie optimal mit der Praxis zu verknüpfen.

 

INSIDERTREFF 2017

Wir sind auf dem INSIDERTREFF in Löbau am 20.05.2017 an
Stand H2 - 80 (Plan Halle2)
zu finden.

Unsere Angebote vor Ort:

Bei uns könnt ihr Probesigeln und euer Wissen bei einem Notarquiz testen.

Beratungsgespräch vereinbaren:

Firmenadresse

Notarkammer Sachsen, Königstraße 23,  01097 Dresden

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Ansprechpartner

Herr Manuel Kahlisch
Telefon: 0351 / 80 72 70
Fax: 0351 / 80 72 75 0

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