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MIT PROFIS AN DER SEITE BERUFE AUSPROBIEREN
07.09.2015

Du bist dir nicht sicher, ob der Beruf, der dich interessiert auch wirklich zu dir passt? Mit dem Mentoring-Programm kannst du dich Ausprobieren, Fragen stellen und lernst neue Berufswege kennen.
Dabei wirst du frühzeitig praxisnah und individuell an mögliche Berufs- und Lebensperspektiven herangeführt. Unsere Mentees (so heißen die Jugendlichen, die mit Mentoren zusammenarbeiten) erhalten die Möglichkeit, für Mädchen und Jungen eher untypische, regionale und außergewöhnliche Berufsfelder zu entdecken und praktisch auszuprobieren. Dabei werden sie von berufs- und lebenserfahrenen Frauen und Männern begleitet, die ihr Wissen und ihre Liebe zum Beruf ehrenamtlich weitergeben. Anmelden können sich Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren aus dem Landkreis Görlitz – völlig unabhängig von Schulart, Zensuren, Fähigkeiten und Talenten.

Die Anmeldung beim Mentoring-Programm IMPULS REGIO ist ganz einfach: Bewerbungsbogen von der Seite www.pontes-pontes.eu/impulsregio runterladen, ausfüllen und zusenden oder einfach das Team der ENO anrufen. Wir schicken den Bogen dann zu. Im Anschluss folgt ein Gespräch, bei dem die Erwartungen und Ziele der Jugendlichen geklärt werden. Anschließend wird eine passende Mentorin oder ein Mentor ausgewählt. Erst nach einem Startgespräch, bei dem auch die Eltern der Jugendlichen teilnehmen, beginnt das eigentliche Mentoring.

DAS MEDIEN-TANDEM BEIM SAEK

Simon Paul ist 14 Jahre alt und Schüler am Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau. Seine Mutter machte ihn auf das Mentoring-Programm aufmerksam. Da er später gern als Kameramann arbeiten möchte, wurde ihm Olav Giewald als Mentor vermittelt, der Studioleiter beim Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) in Görlitz ist. Der Medienpädagoge gibt gern seine Erfahrung weiter: „Trotz vollem Terminkalender bin ich mit dem ganzen Herzen Mentor. Ich finde es prima, wenn sich Jugendliche aus eigenem Antrieb in unterschiedlichen Berufen orientieren.“ Paul Simon macht die Zusammenarbeit mit dem Profi richtig Spaß. Dafür investiert er gern einen Teil seiner Freizeit: „Damit feile ich ja an meiner Zukunft. Kann sein, dass ich nach dem Mentoring-Programm feststelle, dass der Berufswunsch Kameramann doch nicht so gut passt. Dann habe ich immer noch ausreichend Zeit, mich anderweitig umzuschauen.“ Das Medien-Tandem vom SAEK ist jedenfalls vom Mentoring-Programm überzeugt. „Ich kann nur allen empfehlen, diese Chance zu nutzen“, sagt Simon, „zumal man hier von Menschen betreut wird, die fachlich was auf der Kirsche haben und auch ehrlich sind, ob meine Stärken für den Beruf ausreichend sind.“

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